Wie digital verknüpfbar ist Ihr Unternehmen?

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    Peter van Harten | 05-10-2020 | 2 min

    Teilweise aufgrund der Corona-Krise ist die Diskussion über lokale Produktion, Reshoring und internationale Lieferketten wieder aufgeflammt. Sollten wir uns von billigen Produkten aus Ländern wie China, den Philippinen oder Indonesien verabschieden und mehr in Europa produzieren? Könnte das nicht ein enormer Schub für unsere Fertigungsindustrie sein? Das würden Sie sicherlich auf den ersten Blick denken. Trotzdem glaube ich persönlich nicht, dass das jetzt so bald passieren wird. Das Geschäftsmodell für unsere eigene Produktion ist in vielen Fällen nicht korrekt und wir können diese Produkte hier in Europa kurzfristig nicht herstellen. Dafür sind wir zu teuer und uns fehlen die Fachkräfte.

    Die Niederlande sind führend

    Trotzdem wird es in den kommenden Jahren viele Veränderungen geben. Wir verabschieden uns von der Frage, wo am billigsten produziert werden kann (Economies of Scale). Und wir bewegen uns in Richtung einer flexibleren Kleinproduktion in der Region (man könnte das „Economies of Networks“ nennen), angeregt durch kleinere (oft sehr kundenspezifische) Produktionsserien in Kombination mit anderen Entwicklungen, wie beispielsweise einer Kreislaufwirtschaft. Das Modell der Zusammenarbeit, das in den niederländischen Regionen Brainport und Emmen angewendet wird, realisiert dies bereits und es hat sich voll bewährt. Die Niederlande sind hier führend. Aber es ist noch viel zu tun!

    Sicherer Datenaustausch

    Die Zusammenarbeit in Lieferketten bedeutet auch, dass Sie viele Daten zwischen den Parteien austauschen müssen. Dies geschieht oft noch manuell. Das kostet nicht nur Zeit, sondern führt häufig auch zu einer längeren Vorlaufzeit, Fehlern und unnötigen Kosten. 2016 gab der niederländische Ministerpräsident Rutte auf der Hannover Messe den Startschuss für eines der ersten FieldLabs „The Smart Connected Supplier Network“. Isah war einer der Mitinitiatoren dieses FieldLabs. Dank des in diesem FieldLab entwickelten SCSN-Standards können Fertigungsunternehmen jetzt sicher Daten zwischen verschiedenen Partnern der Lieferkette im In- und Ausland austauschen. "Mission erfüllt" würde man meinen ...

    Doch nicht alle produzierenden Unternehmen und Lieferanten nehmen an diesem digitalen Austausch teil. Nicht, weil die Technologie nicht verfügbar ist – sie sind oft sehr schlecht „digital verknüpfbar“ und riskieren langfristig den Anschluss zu verpassen. Ihre digitale Konnektivität wird zu einem wichtigen Auswahlkriterium für die Zukunft. Es bestimmt mit, wie agil Ihr Unternehmen ist und ob Sie das schwächste Glied in der Kette sind oder nicht. Diese Entwicklung wird im Smart Industry Whitepaper besprochen.

    Ist Ihr digitaler Haushalt in Ordnung?

    Wie können Sie Ihre digitale Verknüpfbarkeit verbessern? Dies hängt unter anderem stark davon ab, wie gut Sie Ihren digitalen Haushalt in Ordnung haben. Sind Ihre Stammdaten korrekt oder eher fehlerhaft? Haben Sie in Ihren Kalkulationen die Bearbeitungszeiten richtig festgelegt? Verwenden Sie ein ERP-System, das internationale Standards und Datenformate unterstützt? Besteht Ihre IT-Landschaft noch aus vielen Inseln und sind Ihre Mitarbeiter ausreichend geschult? Und auch sehr wichtig: Ist Ihre Cybersicherheit in Ordnung?

    Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren gemeinsam mit unseren Kunden mit (internationalen) Datenstandards, digitaler Zusammenarbeit und der Integration von Lieferketten. Das ist zu einem wichtigen Bestandteil unserer Produkt-Roadmap geworden. Auf diese Weise können wir unsere Kunden bei den wichtigen Entwicklungen der Digitalisierung umfassend unterstützen.

    Möchten Sie wissen, was es braucht, um auf robuste Wertschöpfungsketten hinzuarbeiten? Dann laden Sie das kostenlose Whitepaper „Flexibler, robuster und intelligenter arbeiten in der Post-Corona-Zeit“ herunter. Als Partner des Smart Industry Programmbüros hat Isah einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung dieses Whitepapers geleistet.

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    Peter van Harten
    Peter ist Leiter der Landesgesellschaft Isah Deutschland sowie Mitglied des Lenkungsausschusses und Botschafter des niederländischen Smart Industry Programms. In dieser Funktion sucht er ständig nach neuen Möglichkeiten, um die Hightech-Industrie in den Niederlanden und in Deutschland zu stärken, insbesondere aber um unsere Kunden bei der digitalen Transformation ihres Unternehmens zu unterstützen.
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