E-Commerce in der Fertigungsindustrie: ja oder nein?

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    Peter van Harten | 08-02-2021 | 2 min

    Während E-Commerce beispielsweise für Großhändler bereitszum Alltag gehört, ist das in der (auftragsbezogenen) Fertigungsindustrie noch relativ neu. In der Praxis erfahren wir häufig, dass Fertigungsunternehmen davon ausgehen, dass ihr Geschäft nicht für E-Commerce geeignet ist, weil es weniger standardisiert ist. Darüber hinaus sehen sie die Integration in das ERP-System und die IT-Sicherheit als Hindernisse für den Schritt zur Realisierung eines E-Commerce-Kanals und dessen Integration in die Geschäftsabläufe. Sind diese Zweifel berechtigt oder bringt E-Commerce tatsächlich einen Mehrwert für die Fertigungsindustrie? Wir beantworten diese Frage in diesem Blog.

    Die Definition von E-Commerce

    Bevor wir dies tun, erscheint es sinnvoll, die Definition von E-Commerce zu klären, wie wir sie in diesem Zusammenhang verwenden. Es ist ein Konzept, bei dem jeder ein etwas anderes Bild haben kann.

    E-Commerce ist im Kern die gesamte Bandbreite kommerzieller Aktivitäten über das Internet. Im Kontext dieses Blogs betrachten wir E-Commerce als Online-Geschäft über ein Kundenportal. Mit anderen Worten: Ist es für Fertigungsunternehmen klug, online über ein Kundenportal Geschäfte zu tätigen? Und wann ist es von Wert?

    Der Mehrwert des E-Commerce für Fertigungsunternehmen

    Die kurze, aber eindeutige Antwort lautet „Ja“. Aber dies bedarf einer Erklärung. Die Erwartungen, Wünsche und Anforderungen von Kunden, Händlern und Lieferanten in Bezug auf digitale Geschäftsabwicklungen haben in den letzten Jahren enorm zugenommen. Sie möchten effizienter arbeiten und beispielsweise jederzeit eine Bestellung oder eine Servicemeldung aufgeben können. Darüber hinaus erwarten sie, dass Informationen jederzeit und überall verfügbar sind – unabhängig davon, ob es sich um Produktinformationen, den Bestellstatus, um Rechnungen oder Servicemeldungen handelt. Sie können dies mit einem Kundenportal vereinfachen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass ein Portal besonders für die Fertigungsunternehmen interessant ist, die ihre eigenen Produkte und/oder Endprodukte liefern, die Standard oder konfigurierbar sind.

    Ein Portal erleichtert dem Kunden nicht nur den Erstkauf, sondern auch die Prozesse danach. Es unterstützt das proaktive Anbieten von Reparatur- und Revisionsdiensten, Ersatzteilen und Schulungen zusätzlich zu den Kernprodukten. Mit einem Portal können Sie somit nicht nur einen Mehrwert auf Vertriebsebene bieten, sondern auch im Service.

    In der Tat bietet Ihnen ein Portal die Möglichkeit, eine "Installed Base"-Umgebung zu realisieren. Eine Umgebung, die speziell für die Produkte eingerichtet wurde, die Kunden oder Händler gekauft haben. Der Vorteil ist, dass sie keine Zeit damit verschwenden, herauszufinden, aus welchen Teilen ein Produkt besteht, einfach die richtigen Ersatzteile bestellen können und direkten Einblick in die richtigen Dokumente haben.

    Aus unserer Sicht hilft Ihnen ein Kundenportal, den „nächsten Schritt“ in der Digitalisierung zu gehen. Es ist – sofern es zu Ihrem Unternehmen passt – eine intelligente Möglichkeit, Verkaufs- und Serviceprozesse zu digitalisieren. Möchten Sie sich weitergehend über die Möglichkeiten eines Kundenportals informieren? Dann könnte dieses Whitepaper für Sie von Interesse sein. Darin erklären wir unter anderem, welche Vorteile es hat, welche Prozesse es unterstützen kann und welche Voraussetzungen für den Erfolg bestehen.

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    Peter van Harten
    Peter ist Leiter der Landesgesellschaft Isah Deutschland sowie Mitglied des Lenkungsausschusses und Botschafter des niederländischen Smart Industry Programms. In dieser Funktion sucht er ständig nach neuen Möglichkeiten, um die Hightech-Industrie in den Niederlanden und in Deutschland zu stärken, insbesondere aber um unsere Kunden bei der digitalen Transformation ihres Unternehmens zu unterstützen.
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